Über uns

Dr. Mathias Beyer
Dr. med. Mathias Beyer
Facharzt für Innere Medizin | Endokrinologie | Osteologie (DVO)
Reuter140919
Dr. med. Martin Reuter
Facharzt für Innere Medizin | Endokrinologie und Diabetologie
Riedner-Walter05
Dr. med. Ingrid Riedner-Walter
Fachärztin für Innere Medizin | Endokrinologie | Diabetologie | Osteologie (DVO)

Ehemalige Kollegen (ausgeschieden nach dem 65. Lebensjahr):

Heinen05
Prof. Dr. med. Edgar Heinentätig bis 2013
Facharzt für Innere Medizin | Endokrinologie
Dr. Irene Hellrung
Dr. med. Irene Hellrungtätig bis Ende 2014
Fachärztin für Innere Medizin | Endokrinologie  

 

Spezialisierung im Fach Endokrinologie

Die Endokrinologie beschäftigt sich mit den Organen des menschlichen Körpers, die Hormone produzieren. Als Hormone wird eine recht inhomogene Gruppe von Substanzen bezeichnet, die nicht wie zum Beispiel der Speichel in eine Körperhöhle, sondern direkt ins Blut abgegeben werden (Schilddrüsenhormone, Östrogene, Testosteron, Cortisol, Vitamin D und andere). Die Hormone stehen somit im ganzen Körper zur Verfügung und werden an den einzelnen Organen an Rezeptoren gebunden, die teils ganz unterschiedliche Wirkungen weitervermitteln.

Als Ärzte der Praxis für Endokrinologie sind wir sämtlich Fachärzte für Innere Medizin mit der Teilgebietsbezeichnung Endokrinologie. Wir bieten unseren Patienten seit weit mehr als 25 Jahren Erfahrung mit den aktuellen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der endokrinologischen Themengebiete auf wissenschaftlicher Grundlage (Schilddrüse, Osteoporose, Hypophysenfunktionen, Stoffwechsel und Ernährung usw.).

Als erster Standort in Bayern wurde von uns 1989 ein Knochendichte-Messplatz mit einem standardisierten Verfahren (DXA) betrieben, dazu kam Anfang der 90er Jahre die Messung der Bodycomposition mit Hilfe des DXA-Verfahrens, welches sich bis heute als internationaler Standard der Messung von Fettmasse und Muskulatur bzw. Wasser beim Menschen etabliert hat.

Als erste und bisher einzige endokrinologische Praxis in Deutschland haben wir uns in der letzten Zeit um die Zusammenhänge zwischen körperlicher Bewegung, Ruheumsatz, Kalorienverbrauch und Ernährung beim Nicht-Leistungssportler gekümmert und bieten seit kurzer Zeit eine entsprechende Messung (Spiroergometrie in Verbindung mit der Messung der Bodycomposition) und Beratung an.

Gerade im Bereich der Schilddrüsendiagnostik halten wir es für unerläßlich, sowohl die sonographischen, laborchemischen als auch die nuklearmedizinischen Aspekte in einer Hand vereinigen zu können. Wir konnten bereits in den 90er Jahren unsere klinische Erfahrung in die Entwicklung von Computer-Auswerteprogrammen für Schilddrüsen-Szintigraphien einfließen lassen.

Zusätzlich haben wir in den letzten Jahren in den verschiedensten bundesdeutschen endokrinologischen Gremien an den Standards der endokrinologischen Entwicklung, der Patienteninformation und der Ausbildung der Kollegen in Deutschland mitgearbeitet (Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, Sektion Schilddrüse der DGE, Sektion Angewandte Endokrinologie der DGE, Forum Schilddrüse (Patienteninformation), CMI (zertifizierte Fortbildung für Ärzte), Qualitätszirkel Osteologie).

Sprechstundenzeiten und Vorstellungstermine

Sie können jederzeit telefonisch einen Termin bei uns vereinbaren. Unsere Sprechstundenzeiten beginnen normalerweise täglich morgens um 8 Uhr. Mittwochnachmittag bzw. Freitagnachmittag vergeben wir keine Sprechstundentermine.

Kassenärztliche Tätigkeit

Wir haben Mitte des Jahres 2000 unsere Kassentätigkeit aufgegeben, da wir unter den gegebenen Bedingungen unsere Leistungen nicht mehr wirtschaftlich erbringen konnten. Seither stellen wir denjenigen Patenten, die in einer gesetzlichen Krankenkasse oder einer Ersatzkasse versichert sind, eine Rechnung zum 1.0fachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Das ist der niedrigstmögliche Satz eines Arzthonorars. Lediglich die ausschließliche Einholung einer Zweitmeinung bei komplett vorliegenden Befunden wird pauschal abgegolten.
Wir vermeiden wenn möglich Doppeluntersuchungen, um die Kosten nicht unnötig auszudehnen. Sie können jederzeit telefonisch anfragen, welche Kosten in etwa bei bestimmten Fragestellungen auf Sie zu kommen.

Wartezeiten

Um eine Transparenz bezüglich der Wartezeiten unserer Patienten zu erhalten, haben wir über einige Wochen die entstehenden Zeiten protokolliert. Dabei ergab sich, dass im Schnitt 80% der Patienten innerhalb von 15 – 20 min im Arztzimmer saßen. Da wir versuchen, uns jeweils ausreichend Zeit für die einzelnen Patienten zu nehmen, lassen sich Wartezeiten nicht immer vermeiden. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, letztendlich kommt dieser Grundsatz allen unseren Patienten zugute.

Was wir mit dieser Webseite wollen:

Es ist im Leben oft so: Man kann einfacher darstellen, was man nicht will.

Wir möchten keineswegs beweisen, wie schön wir mit einem Webseitenerstellungstool, einem Grafikprogramm und den Grundkenntnissen der deutschen Sprache bunte Bilder und Texte in DHTML, PHP, XML, VML, JavaScript und anderen Dialekten erstellen können. Darin sind Andere viel besser und denen sollte man die anstrengende Arbeit, die damit verbunden ist, richtig gut bezahlen (die müssen nämlich davon leben).

Wir können und wollen auf keinen Fall irgendeine Form persönlicher Beratung mit dem Patienten durch einen Internetauftritt oder eine e-mail-Nachricht ersetzen. Jeder Mensch ist anders, jede Form eines medizinischen Problems ist individuell zu betrachten. Die Hilfe des Arztes setzt einen persönlichen Kontakt mit dem Patienten voraus, der im Internet naturgemäß nicht gegeben ist.

Wir haben um die Jahrtausendwende mit der Erstellung der Webseite begonnen, um einen Teil der Arbeit, die wir seit Jahren in den Fachverbänden durchführen, fortzusetzen:
In der Bevölkerung und bei Kollegen sollte das Interesse an einem Teilgebiet der (Inneren) Medizin geweckt oder erhalten werden, welches unserer Meinung nach mit zu den interessantesten Kapiteln der Medizin, Biologie, Biochemie und Entwicklungslehre gehört, nämlich der Lehre von den Hormonen bzw. dem Stoffwechsel verschiedenster Organsysteme.
Diese Arbeit wird seit Jahren immer wieder dadurch erschwert, dass die Bedeutung dieses in praktisch jedem anderen medizinischen Fach wichtigen Teilgebietes nicht fest genug in den Köpfen der Politiker, Hochschulorganisatoren und auch der Bevölkerung verankert werden konnte. Jahrelang fand Endokrinologie in den Elfenbeintürmen der Wissenschaft statt und hatte dadurch etwas Geheimnisvolles, Unbekanntes an sich.

Das Internet bietet heutzutage die Möglichkeit, Informationen nicht nur in eindimensionaler schriftlicher Form, sondern auch mit Verlinkungen zu anderen Darstellungen, Meinungen und Institutionen darzustellen. Dieser Zugang zu Informationen, der nebenbei gesagt ja formal etwas mit der Vernetzung der endokrinologisch aktiven und passiven Organe gemein hat, bietet die Möglichkeit, sich von einer einzelnen Stelle aus sehr umfassend und „meinungsvielfältig“ über ein Thema zu informieren. Platt ausgedrückt: es kann (und sollte) vorkommen, dass der Nutzer unserer Seite morgens anfängt, sich über einen Begriff wie Schilddrüsenentzündung zu informieren und abends bei den Leitlinien der American Association of Clinical Endocrinologists aufhört.

Mittlerweile haben wir einen hohen Prozentsatz von Patienten, die sich vor dem Besuch unserer Praxis auf unserer Webseite informieren, sich Informationen herunterladen und recht gut informiert in die Sprechstunde kommen. Dieser Umgang mit dem Arzt ist sowohl für uns als auch für die Patienten neu und spannend, meistens im positiven Sinne. Es gibt natürlich viele Patienten aus dem gesamten süddeutschen Raum, die uns erst im Internet über unsere Seite „ergoogeln“ und dadurch den Weg in die Praxis finden.

Nicht zuletzt durch Anfragen und Rückfragen aus dem Internet ist die Seite in alle Richtungen hin gewachsen (das merkt man dem internen Aufbau vielerorts auch an…). Für uns ist es aber selbstverständlich und mit dem Charakter des Mediums nicht anders vereinbar, dass wir weiterhin bemüht sein werden, eine „aktuelle Baustelle“ zu pflegen und zu jeder Zeit die uns wichtigen Neuigkeiten rasch einzusetzen. Als Maurer dieser Baustelle wünschen wir Ihnen viel Vergnügen beim Ersurfen der Endokrinologie, sowohl auf unserer Seite als auch auf unseren Links (für die wir ja keinesfalls verantwortlich sein können und wollen …). Die steigende Zahl an Zugriffen aus ganz Deutschland und den angrenzenden europäischen Staaten zeigt uns, dass wir auf ein großes Interesse der Patienten stoßen.

Lehre, Forschung und die Industrie

Hans Weiss, der Autor der „Bitteren Pillen“, hat zum Teil im direkten journalistischen Gespräch mit Managern und anderen Mitarbeitern der Pharmakonzerne, zum Teil durch verdeckte Recherchen unter einem Pseudonym erschreckende Details aus der Szene um Pharmawerbung, Ärztefortbildung und korrumpierbare Meinungsbildner gesammelt. Der Titel seines neuen Buches, „Korrupte Medizin“, charakterisiert die von ihm beschriebenen Zustände.
Er kommt zu dem Schluss, dass nach wie vor nahezu sämtliche Anstrengungen, im ärztlichen Therapiesektor unabhängige und hochwertige Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen zu organisieren, durch gut organisierte und weltweit millionenschwer gesponserte Meinungsbildner unter den Ärzten konterkariert werden.

Dazu unsere Stellungnahme: Die pharmazeutische Industrie ist in den letzten Jahren sicherlich der Hauptmotor für die Entwicklung der medikamentösen Therapie, sowohl durch eigene Forschung als auch durch Sponsoring von Forschungsprojekten an den universitären Einrichtungen. Die an diesen Einrichtungen zur Verfügung stehenden unabhängigen Forschungsmittel reichen in keiner Weise aus, um den gestiegenen Anforderungen an Therapiestudien gerecht zu werden.

Aufwändige, von der Pharmaindustrie unabhängige Studien sind dadurch heutzutage praktisch nicht mehr möglich. Als in der Forschung Tätiger mindert man die Chancen der eigenen Abteilung und der Mitarbeiter entscheidend, wenn man an von der Industrie bezahlten Studien nicht teilnimmt. Allerdings hat nur eine Gesellschaft, die der medizinischen Forschung in ausreichender Menge Gelder zur Verfügung stellt, das Recht, die Nase über industriegebundene Forschung zu rümpfen.

Welche Schwierigkeiten einzelnen Institutionen in der Bemühung um Unabhängigkeit gemacht werden, lässt sich an den täglichen Beschimpfungen des IQWiG oder der Herausgeber des Arznei-Telegramms® erkennen.

Fast alle Ärzte akzeptieren heute, dass die „Wochenendbomber“ zu Scheinfortbildungen in schöner Umgebung in den 80er und 90er Jahren ein Unrecht darstellten. Die von der Industrie getroffenen Vereinbarungen, diese offensichtlich überzogenen Maßnahmen zu unterlassen, zeigen Wirkung. Die heutigen Methoden, Einfluss auf die Inhalte von Fortbildungsveranstaltungen und Kongressen zu nehmen, sind sehr viel subtiler.

Viele Aspekte der ärztlichen Fort- und Weiterbildung, auf die im Buch Bezug genommen werden, lassen sich durch unsere eigenen Erfahrungen und Beobachtungen aus den letzten Jahrzehnten bestätigen. Wir hören selbst bei teilnehmerstarken Kongressen, dass ohne eine finanzielle Unterstützung der Pharmaindustrie eine Durchführung nicht möglich wäre. Die Veranstalter und damit die für das finanzielle Gelingen eines Kongresses Verantwortlichen sind geneigt, allzu kritischen Referenten kein zu großes Forum zu bieten.

Trotzdem lassen sich bei weitem nicht alle Redner kaufen und erst recht nicht alle Teilnehmer von Fortbildungen beliebig manipulieren. Von den Ärztekammern werden Befragungen durchgeführt, die unter anderem die Produktneutralität eines Vortrags abfragen, wir selbst haben bei vielen Veranstaltungen sowohl als Zuhörer von objektiven Darstellungen profitiert als auch als Redner ungehindert unsere Meinung geäußert.

Es muss in Zukunft über Maßnahmen nachgedacht werden, die verhindern, dass Hersteller zu großen Einfluss auf die Leitlinienerstellung, Behandlungsstrategien und Therapiekriterien behalten. Wir müssen uns als Ärzte und Organisatoren ärztlicher Fortbildung ernsthafte Gedanken machen, ob die für die Ärzteschaft existentiell wichtige Fort- und Weiterbildung auch ohne Unterstützung der Hersteller von Medikamenten auf einem angemessenen inhaltlichen Niveau ablaufen kann (und das zu bezahlbaren Preisen).

Was heißt das für uns selbst?

Auch wir als Referenten und Vorsitzende von entsprechenden Veranstaltungen haben in der Vergangenheit Aufwandsentschädigungen durch Sponsoren in Größenordnungen von einigen Hundert Euro erhalten. Für uns war dabei allerdings eine Voraussetzung, dass wir genau das sagen können, was wir zu einem bestimmten Thema denken. Anfragen zu Vorträgen, bei denen der Eindruck entstand, dass dieses Prinzip verwässert werden könnte, wurden von uns konsequent abgelehnt. Genau so werden wir diese Dinge in Zukunft weiterhin handhaben (es mag sein, dass deswegen der eine oder andere Vortrag ohne uns stattfindet).

Möge ein Buch wie das von Hans Weiss dazu beitragen, dass mehr Veranstalter merken, wie wertvoll die Stellungnahme von nicht gesponsorten, aber trotzdem von einem Thema überzeugten Referenten für die Glaubwürdigkeit eines Vortrags ist. Wir denken, dass sich dieser Weg lohnt.

Zu unseren Honoraren für Vortragstätigkeiten…